• Arcade Raid! A French and Canadian Horror Story — The Arcade Blogger

    Von gleich zwei Horror Raids weiß Tony dieses Mal zu berichten: In Kanada war wohl „Kana da“, haha welch Wortwitz und so fielen dutzende Pins und Arcades dem Schredder zum Opfer – Es konnten nur 3 Arcades gerettet werden – Autsch!

    Und in Frankreich hätte es zwar einige Cabs zu retten gegeben, aber nur unter höchster Lebensgefahr! Jeder Statiker hätte sicher abgeraten -> Aber was tut man nicht alles für Automaten… Frei nach dem Motto: No Risk, no cab!

     

    If you’re of a nervous disposition when it comes to classic arcade cabinets, you might want to hit the back button now. This is not a ‘good news’ arcade raid! I’ve not featured any Canadian arcade raids thus far on Arcade Blogger. That’s not through want of trying – they just seem to be few […]

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  • California Extreme 2017 Arcade Expo — The Arcade Blogger

    Posted on by zyx

    Ein sehr schöner Bericht von der California Extreme 2017 Arcade Expo. Wie man in Österreich sagen würde:

    Do, muaß i a amal hin 😉

    The best thing about this crazy hobby, are the huge numbers of collectors who simply want to share their games with a wider audience. And there’s no better demonstration of this community spirit than the large numbers of arcade events that take place across America each year. I’ve written before about my own experiences at […]

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  • Time-Out Arcade: Amazing Classic Arcade Pictures — The Arcade Blogger

    Posted on by zyx

    Als 2005 Bilder der Time Out Tunnel Arcades auftauchten, ging eine Welle der Begeisterung durchs Arcade Netz, gab und gibt es doch selten Fotos von Spielhallen aus dieser Zeit zu sehen. Gerettet aus dem Müll, fanden die abgescannten Dias bald auf Peter Hirschberg’s Arcadeseite ein gutes Plätzchen. So stylisch und familienfreundlich präsentierten sich die wenigsten Arcades damals und auch heute. Aber nicht nur das Design, auch die Arrangierung der Geräte innerhalb der Time Out Tunnel hob sich von der Konkurrenz ab. So wurden die Automaten nicht einfach Seite an Seite recht lieblos aneinandergereiht, sondern es wurde ausreichend Platz spendiert, um die Geräte der Spielerschaft zu präsentieren. Die Automaten und Flipper wurden auch so positioniert, dass vorbeilaufende Spieler gut auf die Bildschirme blicken konnten. Aber nicht nur beim Design und bei der Aufstellung der Geräte war die Time Out Tunnel Kette ganz vorne dabei, sie führten auch jede Menge Gimmicks für die Kunden ein. So wurden wöchentlich High Score Gewinnspiele abgehalten, bei denen es nicht nur Free Credits zu gewinnen gab, sondern auch T-Shirts, Promo Artikel und und und. Nachfolgend der Artikel von Tony Temple, der auch mit schönen Bilder geschmückt ist. Auf jeden Fall ein Hingucker!

    Weitere Infos gibt’s unter:

    http://www.peterhirschberg.com/mirrors/timeout/history.html

    A remarkable set of photographs to share with you this week. Time-Out Amusement Centers were a chain of arcades located in malls across America back in the day. As the brainchild of entrepreneur Tico Bonomo, they were striking-looking places, notable by their bold colours and ‘Tunnel’-like appearance – a pastiche of what the arcade scene […]

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  • X-Arcade SuperGun Conversion

    Posted on by zyx

    Because i get more and more PCBs, i need a SuperGun in my lab for testing purposes. I had an X-Arcade Solo Controller and a Commodore 1081 CRT available, so i thought this would be an ideal start for this project.

    The space in the X-Arcade Controller is very limited. So the Motto was: „a highly integrated method of construction“ as you can see in the next picture 😉 It took a while to do all the cabling work.

    Because the PSU was too tall to fit in the X-Arcade i had to lift the encasing a little bit. But no problem, X-Arcade mounted the encasing with brackets, so adding a few washers did the job as you can see in the next picture:

    This will also help to keep the PSU cool, so no disadvantage anyway. You can see also the service and credit buttons and the test switch.

    For the convenience i added a remote Pot to regulate the voltage.

    A simple PC Speaker will do the trick for testing the pcb’s sound.

    Added a Fuse and a integrated mains filter to eliminate any noise into the power net. We don’t want any troubles with our neighbors 😉 Then i modified a Scart Adapter and a IEC power connector and there you go:

    All in all it took us a while to assemble this SuperGun, but the outcome is worth the time 😉 Thanks to Andy for helping me!


  • X-Arcade MAK Conversion

    Weil immer mehr Platinen in meinem Lager landen, wirds wohl Zeit mir eine MAK zu bauen. Sinnvollerweise sollte sie all die Feinheiten bieten, die eine kommerzielle MAK auch bietet. Da ich einen Commodore 1081 und einen X-Arcade Controller im Fundus hatte, war es naheliegend dies auch für mein Projekt zu verwenden. Allerdings ist der Platz im Innenraum des Joystick, naja sagen wir mal ziemlich begrenzt. Hochintegrierte Bauweise ist also angesagt 😉

    Bauteileliste:

    Jamma Stecker    (Eh klar!)
    Netzfilter              (Leute sollen im Haus ja noch Radio hören können ^^)
    Voltmeter             (5 Volt)
    PC Lautsprecher  (für Ton, was sonst 😉 )
    Taster                  (Test, Service, Coin)
    Switch  ON/OFF   (Strom, dauerhaften Testmode)
    Poti                     (Aus NT herausgeführt für bequemes Anpassen der Voltage)
    Litzen                  (Viele, möglichst verschiedenfarbig)

    Erster Punkt war also, ob das Netzteil das ich ebenfalls lagernd hatte, überhaupt ins Gehäuse passt. Wie auf dem nächsten Bild zu sehen ist passt das NT wie eingegossen in den X-Arcade Joystick. Nachteil: Das NT schaut über den Bodenrand hinaus und so musste ich den unteren Teil des Gehäuses etwas anheben. Aber auch kein Problem: X-Arcade hatte den unteren Gehäusekasten recht einfach per Winkel aufs Controlpanel montiert und so konnte das ganze per Beilagscheiben soweit anheben, bis das NT nicht mehr über den Rand hervorsteht. Zudem hat es jetzt den Vorteil, dass das Netzteil besser gekühlt wird, ist doch jetzt ein kleiner Luftspalt vorhanden.

    Soweit so gut. Endlich hatte ich auch mal einen Grund mir einen Satz Litzen zu besorgen und so wurden mehrere hundert Meter verschiedenfarbige 0.5er und 1.5mm2 LappLitzen angeschafft. Im nachhinein würde ich mir heute eher die 0,25 zulegen, da mir die 0,5er für die Steuerungsverkabelung leicht überdimensioniert vorkommen und der Platz ohnehin knapp ist.

    Als nächstes ist das Gehäuse vorzubereiten, also die ganzen Bohrungen für Taster, Switch, Voltmeter usw. Its all about Dremel und Standbohrmaschine 😉 Leider hab ich beim ausfräsen des Lochs fürs Voltmeter bald das halbe Gehäuse durchgebrochen, aber nix was sich nicht mit etwas Heißkleber und Lack richten ließe.

    Dann der größte Anteil an Arbeit: Die Verkabelung. Jammabelegung aus Internet besorgt und ran ans Werk. Paar Stunden gehen da schon drauf, vor allem weil der Platz im Gehäuse kaum Spielraum lässt und man grad keine japanische Hand zur Hand hat 😉

    Ich wollt ja eigentlich rumjammern, weil die Verkabelung eine recht fummelige Arbeit war, aber ein lieber Forenmember hat dann folgenden Link gepostet:  Link (etwas nach unten scrollen)

    Und damit hat sich das rumgeheule dann auch erledigt, danke 😛 Im Ernst, was damals geleistet wurde ist schon WIRKLICH irre, da sind unglaubliche Mannstunden drin vergraben. Teppichknüpfen für Fortgeschrittene. Auf die Idee hätte man damals kommen müssen: Nicht das olle Stricken ala Oma, nein Ringspeicher knüpfen ist das neue Stricken ^^

    Also, Masse daisychained, Taster und ON/OFF Switches eingebaut, und Messleitung direkt im Gehäuse fürs Voltmeter abgegriffen. Schlechte Idee da die Verlustleistung ca. 0,5 V beträgt. Also musste ich das nochmals begradigen und die Messleitung direkt vom Jammastecker abzweigen. Weiters einen Switch integriert damit zwischen 5 und 12V umgeschalten werden kann. Kurz überlegt, ob es sich rentiert, noch ein Kombi Volt/Ampere Meter zu bestellen.. Mal schauen ob das die gleichen Maße hat. Hab die Idee inzwischen verworfen, da die 5V ausreichend sind. Sollte man wirklich mal die 12V brauchen werden die einfach per DMM ausgemessen.

    Als nächstes war der PC Lautsprecher zu integrieren. Kleine Anekdote: In diesem Zuge war eine Gals Panic meine „Testplatine“. Also PC Lautsprecher in die MAK integriert, Pin 10 von Jamma Parts Side angeschlossen und Masse im Gehäuse abgegriffen => läuft. Ok, Masse daisychained, MAK ein => Kein Ton??? Massefehler? Also wieder auf die MAK, nocheinmal testweise Masse woanders abgegriffen Ton => Läuft.. Wackler? Egal. Geht ja jetzt. Masse angeschlossen MAK ein = Wieder kein Ton??!!!! Gibts ja ned..
    Das Spiel ist noch einmal so gegangen, dann bin ich selber draufgekommen: Der LS funktionert erst wenn man nach dem einschalten die Masse einmal trennt. Das ist natürlich nicht wirklich praktikabel. Wieder was gelernt: Im Forum hatte Astrocade und mikemcbike mir erklärt das:

    „Amps sind einseitig massebezogen (die meisten), manche sind Gegentaktstufen (z.b Konami Custom) und manche sind Stereo (zwei getrennte einseitig massebezogene Ausgänge)

    Also nicht einfach Masse von der daisychain abgreifen, sondern da wo sie herkommt, in diesem Fall von Jammastecker Pin L.. ! Wieder was gelernt!

    Glück im Unglück hatte ich also ich mit der MAK fertig war… Bei einem Testlauf fiel mir plötzlich auf, dass das Voltmeter statt 5 plötzlich 11 Volt anzeigte. Nanu? Was’n jetzt wieder los???!!!! Nochmal aus und eingeschalten, wieder 5V. So ganz traute ich dem aber nicht, also nochmals die selbe Prozedur und wieder 11V. Diesemal fing auch der Remote Poti an zu riechen. Na toll. Wird doch nicht etwa der 110/220V Schalter verrutscht sein. Alles wieder raus, Schalter überprüft, ist ordnungsgemäß auf 220V. Das Ding hat wohl einen Fehler in der 110/220V Schaltung. Glück gehabt das ich nicht 2 oder 3 Platinen gegrillt habe, da hat sich das Voltmeter gleich ausgezahlt 😉

    Alles im allem eine sehr schönes Projekt, wo am Ende eine echt coole MAK herausgekommen ist. Macht was her auf der Werkbank 😉 Danke an Andy, der mir mit Rat und Tat zu Seite stand. Und natürlich auch an X-Arcade bzw. Jan. Der hatte mir das Teil mal vor Jahren überlassen.


  • TAB Einschubsystem

    Posted on by zyx

    DSCN0932

    DSCN0936

    Zum Vergleich Cabaret-Gigant:

    Von den Maßen her identisch, besitzen die Einschübe unterschiedliche Ausstattung. Am Cabaret-Einschub befinden sich unter anderem Lautsprecher und Lautstärkeregler, die beim Gigant im Fach hinter der Münzprüfertür verbaut wurden. Beim Gigant fehlt außerdem der Monitortrafo, denn der Monitor wird nun direkt vom Netz versorgt. Wie unten auch zu sehen ist, wurden andere Joysticks im Cabaret verwendet, die kompliziert über angeschweißte Gewinde und Rahmen befestigt sind (nicht wirklich elegant..). Besondere Merkmale beim C.-Einschub sind außerdem kleine angeschweisste Metall-Ecken an der Einschuboberseite (zur Abdichtung?) und Lüftungsschlitze in der Faserplatte.

    DSCN0940

    DSCN0945

    Hier zu sehen die Rückwand des Cabaret-Einschubes mit den Mate-N-Lock (MNL) Steckverbindern, wie sie von TAB viel verwendet wurden. Die Verkabelung ist fast weitgehend identisch, auch die Kabelfarben. Detaillierte Info zu finden bei den Downloads auf der Gigant-Seite.


  • TAB Steckersystem

    Posted on by zyx

    Der 44-polige Systemstecker (Ö)

    Die „TAB“ Standard-Steckerbelegung wurde 1982 eingeführt und noch im gleichen Jahr von „Josef Öhlinger“ (später Funworld), sowie „Josef Zaunmayr“ (später Impera) übernommen. Allmählich zogen alle österreichischen Automatenbereiber nach und rüsteten ihre Geräte auf dieses einheitliche Adaptersystem um. Erst kurz vor 1990 setzte sich in Österreich bei Neugeräten die Yamma Belegung durch, TAB und Funworld verkaufte damals noch weiterhin zahlreiche Spielplatinen mit „TAB“ Standard-Steckerbelegung!

    Er unterscheidet sich vom Jamma System durch die Anzahl der Kontakte (eine Seite hat 22 statt 28 Kontakte) und natürlich durch die Belegung. Der JAMMA Standard verwendet zusätzlich Kontakt 7 als Key und unterstützt bis zu 4 (theoretisch 5) Feuertasten. Fast alle Platinen der späten 80er und der 90er sind für JAMMA-Buchsen vorgesehen. Aus diesem Grund ist daher auch in den meisten TAB Giganten ein JAMMA Adapter eingebaut. Alle früheren Platinen, die in Österreich im Umlauf sind/waren, wurden fürs österreichische System modifiziert, entweder mit einem steckbaren Adapter oder direkt auf der Platine gelötetem Kabelsatz (am häufigsten anzutreffen).

    Zur Veranschaulichung unterhalb ein Foto von einer Hatris Platine (bootleg). Eigentlich für JAMMA ausgelegt, wurde ein 44-poliger Adapter angelötet. Die A5-Klarsichthülle wurde mit Kabelbindern befestigt. Sie enthält meistens Information zur Platine wie Aufsteller, Seriennummer, Ort/Dauer der Aufstellung (kaum benutzt), Stromverbrauch, Bildformat, Gerätetyp, Details zu Eingabegeräten, DIP-Schaltern und Belegung.

    DSCN0824

    TAB Austria Systemstecker Belegung:

    Oberseite Lötseite (unten) Belegung Farbe* JAMMA (Part side)*** JAMMA (Solder side)
    1 GND schw 1
    A GND schw A
    2 GND schw 2
    B GND schw B
    3 GND schw 27/28
    C GND schw Ae/Af
    4 + 5V rt 3/4
    D + 5V rt C/D
    5 +12V ge/schw 6
    E +12V ge/schw F
    6 – 5V bl/ws 5
    F – 5V bl/ws E
    7 -12V**** ws/vio n/a
    H -12V**** ws/vio n/a
    8 Zähler 1 gn/bl 8
    J Zähler + (?)**** ge/rt
    9 Zähler 2 gn/rot J
    K Münzschalter 1 gr/rt 16
    10 Münzschalter 2 gr/vio T
    L 1. Spieler Action-3 ws/ge 24
    11 1. Spieler Start ws/schw 17
    M Umschaltung Tisch/Stand**** schw (15?) R,S(?)
    12 2. Spieler Start ge/bl U
    N 2. Spieler Action-3 gn/rt Ab
    13 1. Spieler Action-1 gr/schw 22
    P 1. Spieler Action-2 schw/rt 23
    14 2. Spieler Action-1 ge/vio Z
    R 2. Spieler Action-2 ws/vio Aa
    15 1. Spieler rechts gn/bn 21
    S 1. Spieler links gr/ge 20
    16 1. Spieler auf gr/bn 18
    T 1. Spieler ab gn/vio 19
    17 2. Spieler rechts gr Y
    U 2. Spieler links gn/schw X
    18 2. Spieler auf ws/rt V
    V 2. Spieler ab ws/gr W
    19 Monitor Rot ws/rt 12
    W Monitor Grün gn/schw N
    20 Monitor Blau bl/gr 13
    X Monitor Synchronisierung ws/gr P
    21 Monitor GND** schw 27
    Y Lautsprecher 1- bn/ge L
    22 Lautsprecher 1+ bn/schw 10
    Z Test-Schalter**** ws/bn 15
    *…Farben der Kabel bei TAB (auf Automat- und/oder Platinenseite, sind jedoch nicht immer einheitlich):
    bl Blau
    bn Braun
    ge Gelb
    gn Grün
    gr Grau
    schw Schwarz
    vio Violett
    ws Weiß
    **…Wenn das Bild aus nicht ersichtlichen Gründen verzerrt flimmert und die Farben nicht passen („Massefehler“), kann es teilweise helfen, die Monitormasse mit der Masse der Stromversorgung zu verbinden (Bei JAMMA Platinen öfters ein Problem, daher sollte gleich der Adapter dementsprechend modifiziert werden).
    ***…Zu-JAMMA Belegung unvollständig, weil nicht alle Kontakte und deren tatsächliche praktische Verwendung endgültig geklärt sind (Zähler+, Umschaltung Tisch/Stand).
    ****…nie verwendet.

     

    Ab Markteinführung von Arcade Platinen mit Stereo Verstärker, bzw. 3 Funktionstasten (Hyper Olympic) wurde die Steckerbelegung erweitert und die minus 5 bzw. -12 Volt Stromversorgung wegrationalisiert. Bei Donkey Kong Junior (welcher damals aktuell war) benötigte man Minus 5 Volt mit 1 Ampere Strom, auch ältere Konami Platinen brauchen Minus 5 Volt für Operationsverstärker im Soundteil!

    Arcade Platinen mit über 4,5 Ampere Stromaufnahme an Plus 5 Volt wurden über einen zusätzlichen AMP Mat-n Look Stecker versorgt, die zwei verzinnten 3,96mm Pins sind andernfalls hoffnungslos ausgebrannt. Das war unter anderem ein Problem von Funworld Arcade Platinen, wo man oft bei Reparaturarbeiten ein zusätzliches dickes Versorgungskabel an die Platine lötete!

    PS: Die verzinnten Connectorleisten, sollen regelmäßig mit einen blauen „Pelikan“ Radiergummi gereinigt werden, andernfalls gibt es gröbere Kontaktprobleme!

    Der einzige Verpolungsschutz ist (falls überhaupt vorhanden) ein aufgeklebter Punkt, der die Kontakte der Spannungszufuhr markiert. Ich empfehle allen Sammlern und solchen die, es werden möchten, diese „Tradition“ weiterzuführen.

    Der TAB-Sicherheitsstecker

    Sehr interessant ist der Sicherheitsstecker von TAB Austria. Im Prinzip handelt es sich um einen oben beschriebenen System Austria – Stecker. Mit Hilfe von Optokopplern wird hier die Beschädigung der Platine im Falle des Falsch-herum-Ansteckens vermieden. Ab und zu kommt es nämlich vor, dass der nicht verpolungssichere Stecker verkehrt angesteckt wird, und dann Bauteile wie Bustreiber beschädigt werden. Die Folge eines solchen Unfalles ist (abgesehen von Gestank, vielleicht Rauch und 1-2 heißen Bauteilen) dass ein oder mehrere Taster von der Platine nicht mehr registriert werden.

    Um beschriebenen Zwischenfällen vorzubeugen, hat TAB bei einigen JAMMA-Adaptern und auch Platinen einen Sicherheitsstecker verwendet. Erkennbar ist dieser sofort an ein paar ICs mit der Beschriftung PC817 und einer roten LED, die nur leuchtet, wenn der Stecker richtig angeschlossen ist.

    Hier Fotos von dem Stecker:

    DSCN0820

     

     Oberseite: „TAB Austria Tel. (07229) 459“. Hier zu erkennen auch der oben erwähnte Markierungspunkt (gelb) zur Unterscheidung der Seiten.
     DSCN0821

    Unterseite: „Sicherheitsstecker Et. Nr.: 4141648 (oder 0??)11“


  • Novomatic Steckersystem

    Posted on by zyx

    Der 50 polige SUB-D-Stecker (Novomatic):

    Eine andere Variante der Steckerbelegung ist der 50-polige SUB-D-Stecker, wie er in frühen Novomatic Geräten (siehe Index) zu finden ist. Eingeführt wurde er spätestens 1983. Angenehm Hand zu haben und verpolungssicher. War aber zum Verkabeln in großem Umfang wahrscheinlich recht teuer. In vielen Novomatic-Gehäusen ist ein Adapter aufs System Austria zu finden:

    DSCN1589

    50 pol. Funktion 44 pol.
    1 GND 1/A
    2 KEY
    3 P1 Right 15
    4 P1 Left S
    5 P1 Up 16
    6 P1 Down T
    7 P2 Right 17
    8 P2 Left U
    9 P2 Up 18
    10 P2 Down V
    11 Coin 1 K
    12 Coin 2(?) (10)
    13 P1 Start 11
    14 P2 Start 12
    15 P1 A 13
    16 P2 A 14
    17 +5V 4/D
    18 GND 2/B
    19 KEY
    20 P1 B P
    21 P2 B R
    22 P1 C L
    23 Tisch/Stand M
    24 Test switch(?) (Z)
    25 P2 C(?) (N)
    26 KEY
    27 (-12V?/Counter?)
    28 (-12V?/Counter?)
    29 KEY
    30 NC
    31 (-12V?/Counter?)
    32 (-12V?/Counter?)
    33 5V 4/D
    34 GND (Video) 21(3/C)
    35 NC(?)
    36 Video Sync C
    37 Video Red 19
    38 Video Blue 20
    39 Video Green W
    40 KEY (Tilt geräteseitig bei Starline Gehäusen)
    41 SPK- Y
    42 SPK+ 22
    43 KEY
    44 -5V 6/F
    45 -5V 6/F
    46 NC
    47 12V 5/E
    48 12V 5/E
    49 NC
    50 5V 4/D
    KEY…fehlender Kontakt
    NC…not connected, leer

    sd50-m

    Steckerseite (male)

    sd50-f

    Buchsenseite (female)


  • TAB Upright

    Hier ein anderes TAB Gehäuse, vermutlich zwischen Cabaret und Gigant anzusiedeln. Das Control Panel und der Einschub gehen hier gerade nach vorne heraus und nicht schräg nach unten, wie bei der TAB Cabaret Version:

    20060823 Videoautomat TAB Hyper Olympic 028_resize

     

    20060823 Videoautomat TAB Hyper Olympic 039_resize